Turnierbericht vom 5. GASAG Laufschul-Turnier in Berlin vom 01. – 02. April 2017

Am Wochenende 01. – 02.04.2017 fand in Berlin das fünfte GASAG Laufschul-Turnier um den
1. A&O Hotel CUP statt. Austragungsort war der Wellblechpalast, das Trainingszentrum der „Eisbären Berlin“.
Teilnehmende Mannschaften waren die EHC Eisbären Berlin 1 und 2, der EHC Nürnberg, der EHC Klostersee, MOLOT Hamburg, die Chemnitz Young Crashers, die Löwen Frankfurt, die Young Grizzlys Wolfsburg, die Jungfüchse Weißwasser und wir, der EN Hannover.

Gespielt wurde in zwei Gruppen a fünf Teams. Unsere Gruppe bestand noch aus den Teams EHC Eisbären Berlin 1, EHC Nürnberg, Young Crashers Chemnitz und den Jungfüchsen Weißwasser. Je nach Platzierung in der Gruppe würde dann am Sonntag der weitere Spielverlauf bis hin zum Finale sein.

Nach individueller Anreise im Verlauf des Freitagabends ging es für die einen etwas eher, für die anderen etwas später ins Bett. Moritz und Tom stimmten sich, zusammen mit Ihren Eltern beim Spiel der Profis der „Eisbären Berlin“ gegen die „Red Bulls“ aus München schon einmal auf das Turnier am kommenden Tag ein.

Am Samstagmorgen klingelten die Wecker früh, denn Betreuerin Carmen Wartenberg hatte pünktlich um 6 Uhr zum Frühstück befohlen. Nach kurzer Stärkung ging es zu Fuß und mit sehr guter Laune zum Wellblechpalast. Einige Jungs waren der Meinung, dass Berlin in Wirklichkeit Hannover sei und so konnte eigentlich nichts mehr schief gehen.

Pünktlich um 08:00 Uhr ging es für unsere kleinen Kufencracks mit der Begegnung gegen die Eisbären Juniors 1 los.
Es zeigte sich recht schnell, dass die Hausherren ausgeschlafener waren als wir und besser aufeinander abgestimmt spielten. So ging das Hinspiel dann leider verloren. Nach 5 Minuten Pause folgte das Rückspiel und auch hier mussten wir uns eindeutig geschlagen geben. Unsere Jungs und Mädels ließen sich dadurch jedoch nicht beirren und gingen gut gelaunt und voller Tatendrang in die nächste Partie.

Hier mussten wir uns ab 08:40 Uhr dem Team des EHC Nürnberg stellen. Die warmen Worte des Trainer- und Betreuerteams um Pavel Spakowski und Julian Philipp schienen ihre Wirkung nicht verfehlt zu haben. Unsere Kids spielten munter auf und gingen verdient in Führung. Der Wille, die Führung weiter auszubauen war danach ungebrochen. Doch auch das Team aus Nürnberg hatte den Anspruch, die Partie zu drehen und kam zusehends besser ins Spiel. Doch unsere Cracks retteten die Führung über die Zeit und freuten sich sehr über den ersten Sieg.
Das Rückspiel gestaltete sich weniger erfreulich. Früh gerieten wir in den Rückstand. Nürnberg wirkte aufgeräumter und nutzte sich bietende Freiräume für weitere Treffer, so dass wir uns letzten Endes klar geschlagen geben mussten.

Jedes Eis braucht seine Pflege und die anderen Teams wollten ebenfalls zeigen, was sie so drauf hatten. So begaben sich unsere Mannen und Mädels erst einmal in die Pause, entspannten sich bei einem Snack und genossen das tolle Wetter im Freien. Die Erwachsenen stärkten sich bei Kaffee, Grillgut und auch mal dem ein oder anderen Bier. Die Stimmung war nach wie vor ungebrochen gut.

Nach der Pause ging es ab 12:30 Uhr gegen das Team aus Weißwasser aufs Eis. Hier stellte sich recht schnell heraus, das Weißwasser, wie die Eisbären aus Berlin auch, auf eine lange Eishockeytradition und ein gutes Ausbildungs-zentrum zurückgreifen konnte. Die gegnerische Mannschaft wirbelte, wenn auch nicht immer fair, sehr flink übers Eis und hatte wenig Probleme, unserem Team klar zu zeigen, wer den Anspruch auf den Sieg erhebt. In unseren Reihen wurde viel reagiert und wenig agiert. Die Wechsel des Gegners verliefen zügig und der Schiedsrichter drückte schon mal beide Augen zu, wenn der Puck beim Wechsel nicht dort liegen blieb, wo er hätte bleiben sollen. Auch nutzte Weißwasser es eiskalt aus, dass es nach einem Tor sofort weiter ging. Ein Umstand, den unser Team bis dahin so nicht kannte. So ging das Hinspiel klar verloren und auch im Rückspiel wurde es nicht besser. Es wurde mit harten Bandagen gekämpft. Das Spiel wurde rauer und der Gegner immer gnadenloser. Auch das Rückspiel ging klar verloren.

Erneut ging es in die Kabine und sicher hat das Trainer- und Betreuerteam nichts unversucht gelassen, unsere Kufencracks noch einmal für die letzten Spiele gegen die Young Crashers aus Chemnitz zu motivieren. Noch einmal gab es einen kleinen Snack und gute Worte. Das Eis wurde abermals gepflegt und um 14:50 Uhr starteten wir in die letzten beiden Partien des Samstages.

Das Hinspiel begann munter auf beiden Seiten. Chemnitz erwischte jedoch den besseren Start und ging recht früh in Führung. Doch unser Team kämpfte und wollte den Ausgleich. Einige Jungs zeigten sich dabei besonders angriffslustig, mussten sich aber immer wieder einem gut agierenden Gegner geschlagen geben. Der erhöhte kurz vor Schluss des Hinspieles dann leider auch noch seinen Torestand und entschied das Hinspiel somit für sich.
Das Rückspiel startete besser für uns und jeder wollte noch einmal alles geben. Ein Sieg sollte her und so rappelte es zur Abwechslung mal ordentlich im gegnerischen Tor. Angestachelt davon trieb es unsere Jungs und Mädels immer wieder nach vorn. Leider wurde dabei zu oft die Deckung nach hinten vergessen und auf Tore unserer Mannschaft, die vorne fielen, kamen als Antwort meist die Gegentore. Erneut zu viele an der Zahl, so dass auch das Rückspiel verloren ging.

So las sich die Ausbeute des ersten Spieltages nach acht Spielen mit einem Sieg und sieben Niederlagen recht suboptimal. In der Gruppe A bedeutete das dann auch den fünften Platz von fünf Teams und für den Rest des Turniers die Spiele um Platz 9 am folgenden Tag.

Da es mittlerweile später Nachmittag geworden war und die Restaurants keine Option waren, beschlossen wir, uns vorm Hotel breit zu machen. Es wurden Pizza und Getränke für alle organisiert und entsprechend weggefuttert. Die Kids spielten Verstecken oder kickten eine Runde Fußball mit den Jungs und Mädels vom EHC Nürnberg, welche sich zwischenzeitlich ebenfalls auf der Rasenfläche eingefunden hatten. Es war schön zu sehen, wie gut sich die „Rivalen des Eises“ abseits der Eisfläche verstanden.

Trotzdem geht jeder schöne Abend einmal zu Ende und um 22:00 Uhr war wohl so gut wie jeder von uns im Land der Träume angekommen.

Am Sonntagmorgen klingelte, bedingt durch unser Abschneiden am Vortag, der Wecker erneut viel zu früh. Trotzdem fanden sich alle pünktlich zum Frühstück ein um anschließend erneut zu Fuß zum Wellblechpalast zu starten. Nicht jedes Teammitglied war erfreut über Julians Plan, diesen Weg gleich zur Aufwärmung zu nutzen um Zeit in der Halle zu sparen. Aber alle zogen mit. Gut aufgewärmt, umgezogen und eingewiesen konnten die Spiele um Platz 9 beginnen.

Um 07:30 Uhr ging es gegen die Eisbären Juniors 2 los und unser Team zeigte, dass es keinesfalls gewillt war, an die Serie des Vortages anzuknüpfen. Nein – es wollte gewinnen und nach kurzen Anlaufschwierigkeiten, ein paar Zurechtweisungen durch das Trainer- und Betreuerteam und dem zwischenzeitlichen Führungstreffer der Eisbären ging es munter in Richtung gegnerisches Tor. So stellte sich dann auch eine regelrechte Torflut ein und nach Beendigung beider Halbzeiten konnte ein klarer Sieg verbucht werden.

Da  erneut eine längere Pause anstand, in der die restlichen Mannschaften weitere Platzierungen ausspielten, wurde in der Kabine das zweite Frühstück eingenommen und erneut Taktiken und weitere Spielweisen besprochen.

Um 09:50 starteten wir in unser letztes Spiel des Turniers. Würden wir den neunten Platz halten können?
Um es vorweg zu nehmen – JA – WIR KONNTEN ES. Allerdings war unser Gegner mittlerweile aus dem Dornröschenschlaf erwacht und machte uns ordentlich zu schaffen. An ein Siegen war nicht zu denken. Wir konzentrierten uns auf Schadensbegrenzung und darauf, eventuell noch das ein oder andere Tor zu schießen.
Das gelang uns dann auch. Spiel Zwei ging verloren, aber durch das bessere Torverhältnis konnten wir die Gesamtpartie für uns entscheiden und uns Platz 9 sichern.

Gegen 14 Uhr war dann alles entschieden. Das Team von MOLOT Hamburg sicherte sich in einer hart umkämpften Partie den ersten Platz vor den JUNGFÜCHSEN aus Weißwasser und den Eisbären Juniors 1.

Die weiteren Plätze belegten der EHC Nürnberg, der EHC Klostersee, die Löwen aus Frankfurt,
die Young Crashers Chemnitz und die Young Grizzlys aus Wolfsburg, gefolgt von uns, dem EN Hannover und dem Team der Eisbären Juniors 2.

Unmittelbar nach dem letzten Spiel fand die Siegerehrung statt. Der Eisbär Bully01 überreichte allen Mannschaften eine Medaille und einen Pokal und der Papa von Fynn Hafner sicherte sich beim Losverkauf das Trikot von
Marcel Noebels, einem Spieler der Eisbären Berlin. Die Kids waren nicht unzufrieden und freuten sich über die Medaillen und den Pokal.

Kurze Zeit später traten wir unsere individuelle Heimreise an und sind alle wieder sicher zu Hause gelandet.

Was bleibt unterm Strich – wir haben ein tolles Turnier besucht, aus dem wir nicht als Gewinner, aber auch nicht als Verlierer hervorgegangen sind. Wir haben Erfahrungen sammeln können, haben gesehen, was gehen kann und woran wir selber arbeiten müssen. Und wir haben uns nicht aufgegeben. All das ist es, was zählt. Das Gelernte und die neuen Erfahrungen im Trainingsbetrieb und der kommenden Saison umzusetzen – darauf kommt es an. Daran müssen wir arbeiten und dann gelingt auch uns bald der große Wurf.

Vielen Dank an alle Beteiligten – es hat sehr viel Spaß gemacht.

 

Für den EN Hannover spielten:

Torhüter: Thilo Wahle, Nikolai Spakowski
Feldspieler: Emil Köweker, Tom Nikolaus, Joshua Philipp, Niklas Karch, Marven Rapp, Timo Knackstedt, Florian Brandrick, Björn Schörning, Moritz Eichhorn, Fynn Hafner, Lina-Marie Ronski und Jonas Karch
Trainer: Pavel Spakowski
Betreuerstab: Carmen Wartenberg, Julian Phillip

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